Bahntrassenradeln – Details

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AT 3.04 Traisental-Radweg: Freiland – Türnitz
Einziges und leider nicht unerhebliches Manko des Türnitzer Bahntrassenweg mit seiner attraktiven Streckenführung und drei Tunneln ist der Belag aus gesplittetem Recyclingasphalt. Dieser hat einen hohen Rollwiderstand und ist in schattigen Abschnitten so bemoost, dass bei Nässe eine große Rutschgefahr zu befürchten ist.
Auszeichnungen: 6. European Greenways Award 2013 (1. Preis Excellence)
Streckenlänge (einfach): ca. 8,9 km (davon ca. 8,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: leichte Steigung von Freiland (420 m ü. A.) nach Türnitz (470 m)
Oberfläche:

gesplitteter Recyclingasphalt

Status / Beschilderung: autofrei; Wegweisung als R4a
Kunstbauten: drei Tunnel: Prinztaltunnel (133 m), Moosbachtunnel (32 m), Dickenauer Tunnel (155 m)
Eisenbahnstrecke: Freiland – Türnitz; 9 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1908
Stilllegung der Bahnstrecke: 3. Juni 2001
Eröffnung des Radwegs:
  • 29. September 2012
Route: Freiland – Lehenrotte – Türnitz
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Freiland–Türnitz
Externe Links (Radweg): www.traisentalradweg.at
25.06.2017

Pressespiegel zum Bahntrassenweg AT 3.04
10.09.2013: "Internationaler Preis für Türnitzer Radweg" (Niederösterreichische Nachrichten, Lilienfeld)

Befahrung: Juni 2017

Fahrtrichtung West

TÜRNITZ (Bezirk Lilienfeld, Niederösterreich)
0,0 am Parkplatz südlich der Traisenbrücke in FREILAND (Abzweig von der B 214 / Traisenradweg) über eine Rampe auf die ehem. Bahntrasse (gesplitteter Asphalt; autofrei); eine Straße, die Traisen und eine weitere Brücke überqueren: langgez. l. St.; später an einem abzweigenden Fußweg und einer Tischgruppe vorbei
2,3 bei LEHENROTTE einen Weg queren, an einer „Radler-Tränke“ vorbei (sa, so und feiertags geöffnet), über eine Brücke
2,5 einen asph. Weg queren und am ehem. Haltepunkt vorbei; der Weg verläuft mit einem kurzen Einschnitt am Hang, zwei Tunnel
3,9 hinter dem ehem. Hp Moosbach einen Weg überqueren; Felsen und Einschnitte
5,8 hinter dem ehem. Hp Dickenau über einen Bach und einen Weg queren, dann durch einen dritten Tunnel, dahinter Tischgruppe; ein kleiner Querweg
7,0 im Bereich eines Hofes ist der Damm zu Rampen abgetragen: einen Weg queren; hinter einem Einschnitt und an einem Haus weitere Querwege
8,6 in TÜRNITZ Ende des Bahntrassenwegs am Beginn des Bahnhofsgeländes: geradeaus und der Bahnhofstraße bei 8,9 am ehem. Empfangsgebäude rechts in den Ort folgen



Am ehemaligen Endbahnhof Türnitz …

… beginnt am Ende des Bahnhofsgeländes …

… die "Bahnradroute Türnitz".

Anfangs verläuft der Weg als Allee auf einem Damm.

Kilometerstein 8.

Blick ins Tal der Türnitzer Traisen.

Querweg hinter der Brücke über den Weißenbach.

Im Bereich eines Hofes ist der Damm leicht abgetragen.

Die Türnitzer Traisen sieht man nur auf kurzen Abschnitten.

Der Weg verläuft hinter einem Damm …

… etwas oberhalb am Hang …

… und durchquert dann den Dickenauer Tunnel.

Blick zurück.

Die beiden längeren Tunnel sind beleuchtet …

… und gegen Steinschlag gesichert (Blick zurück).

Hinter der Brücke über die Dickenau …

… befand sich der gleichnamige Haltepunkt, …

… dann öffnet sich das Tal wieder.

Hinter einer langen Rechtskurve …

… befand sich bei Moosbach …

… der nächste Haltepunkt.

Dem 32 m langen Moosbacher Tunnel …

… folgt kurz darauf …

… der 133 m lange …

… leicht gebogene Prinztaltunnel.

Unterhalb der Felsen …

… befindet sich ein moderner Bildstock.

In Lehenrotte ist der …

… ehemalige Haltepunkt noch gut zu erkennen.

Brücke über den Kräuterbach.

Blick zurück: Hinweistafel auf den nahenden Haltepunkt.

Blick auf die auf der anderen Talseite verlaufende Bundesstraße.

Signal vor der Einfädelung in die Hauptstrecke.

Die Bahnradroute …

… endet hinter der Traisenbrücke …

… vor der abgebauten Brücke über die B 214 …

… an einem Parkplatz mit Leihradstation.

 




Die Tourenbeschreibungen und begleitenden Angaben wurden mit größtmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. Für ihre Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Das Nachradeln dieser Tour geschieht auf eigene Gefahr. Die Mitteilung der Wegeführungen erfolgt mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass Sie für die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung und anderer relevanter Bestimmungen selbst verantwortlich sind und insbesondere im Einzelfall vor Ort abklären müssen, ob ein bestimmter Weg von Radfahrern benutzt werden darf (Fußgängerzonen, Einbahnstraßen usw.).

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Letzte Überarbeitung: 31. Oktober 2017

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